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Schizoaffektive Störungen

Erhalten Sie hier einen Überblick über die Symptome, Behandlung und Therapiemöglichkeiten in der Klinik Friedenweiler von schizoaffektiven Störungen.

Bei schizoaffektiven Störungen findet sich eine Durchmischung von Symptomen der schizophrenen Psychosen und der affektiven Störungen (depressive oder auch manische Zustände). Die Symptome durchmischen sich und können eine Einordnung der Erkrankung erschweren.

Wenn die Symptome praktisch gleichzeitig auftreten, wird von schizoaffektiven Psychosen gesprochen. Einerseits kommt es zu psychotischen Symptomen wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen und formalen Denkstörungen, parallel bestehen hier zusätzlich Stimmungsauslenkungen in relevantem Ausmaß. Schizoaffektive Störungen verlaufen in der Regel schubförmig und neigen zu Rezidiven, was bei der Behandlungsplanung mit bedacht werden muss.

Behandlung in der Klinik Friedenweiler

Schizoaffektive Störungen haben wie auch schizophrene Psychosen oder bipolare Störungen ein hohes Risiko negativer Auswirkungen auf das soziale und vor allem berufliche Umfeld. Die Herausnahme aus dem häuslichen und vor allem beruflichen Setting ist deshalb sinnvoll.

Aufgrund des Verlaufs von schizoaffektiven Störungen muss neben der Akutbehandlung auch die Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe mit bedacht werden. Neben der Medikamentenbehandlung ist es äußerst wichtig, dass Betroffene für sich Risikofaktoren aber auch Schutzmechanismen kennenlernen und entwickeln, die weitere Krankheitsepisoden verringern oder gar verhindern können.

Die Behandlung wird ergänzt durch körpertherapeutische Ansätze und Entspannungsverfahren, um einen ganzheitlichen Behandlungsansatz zu ermöglichen.

Sie möchten mehr über die Behandlung einer schizoaffektiven Störung erfahren? Dann kontaktieren Sie uns jetzt!

Therapieformen bei schizoaffektiven Störungen

Schizoaffektive Störungen werden im Allgemeinen mit Medikamenten behandelt. Hier ist es besonders wichtig, auf eine gute Verträglichkeit und etwaige Nebenwirkungen zu achten, wenn die Medikamente als Erhaltung auch nach der Akutphase weiter verordnet werden sollen. Zur Krankheitsverarbeitung und zum besseren Verständnis eigener Stressoren und Ressourcen muss parallel auch eine Gesprächstherapie erfolgen, die auf die Besonderheiten schizoaffektiver Störungen ausgerichtet ist.

  • Intensive, individuelle und störungsspezifische Psychotherapie im Einzel- (2-4/Woche) und Gruppensetting (4-8/Woche)
  • Internistische und psychosomatische Untersuchungen und Mitbehandlungen durch hausinterne Fachärzte
  • ausführliche medikamentöse Beratung in Bezug auf die etwaige Gabe von Medikamenten zu Akutbehandlung aber auch zu Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe
  • Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson & gelenkte Imagination, Atemkörpertherapie und Yoga (bei ausreichender Stabilität)
  • Akupunktur
  • Achtsamkeitstraining & Naturachtsamkeitstraining
  • Therapeutisches Bogenschießen und therapeutisches Boxen (bei ausreichender Stabilität)
  • Kreativ- und Kunsttherapie
  • Musiktherapie
  • Pflegerische Unterstützung zur Wiedererlangung von Tagesstruktur und Autonomie
  • Angehörigengespräche und systemische Beratung

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