Burnout und Erschöpfungssyndrome

Burnout und Erschöpfungssyndrome Burnout und Erschöpfungssyndrome

Burnout und Erschöpfungssyndrome

Viele Menschen fühlen sich durch die Vielzahl an beruflichen Anforderungen, den hohen Zeitdruck und die ständige Erreichbarkeit belastet. Gepaart mit einem hohen Anspruch an das eigene Leistungsvermögen und der Schwierigkeit, stressausgleichende Bewältigungsstrategien zu nutzen, kann sich aus einer solchen Belastung eine gesundheitsgefährdende Überlastung entwickeln: Erschöpfung, Leistungsminderung, innere Leere und Schlafstörungen können Symptome mit Krankheitswert sein.

Burnout ist ein chronisches Erschöpfungssyndrom, das unbehandelt in psychosomatischen Erkrankungen und Depression münden kann. Durch Ehrgeiz und hohen eigenen Leistungsanspruch versuchen viele Betroffene, das Leistungsniveau trotz abnehmender Kräfte lange aufrecht zu erhalten und suchen erst spät fachliche Unterstützung und Behandlung. Dabei kann durch eine spezialisierte Behandlung gut und rasch geholfen werden.

patient Oliver K.
Mannheim
"Dank der Klinik Friedenweiler konnte ich mein Burnout-Syndrom überwinden und eigene Strategien im Umgang damit entwickeln. Ich würde die Behandlung jederzeit weiterempfehlen."

Sie befürchten an Burnout zu leiden oder haben einen Angehörigen der Ihre Sorge erregt?

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Behandlung in der Klinik Friedenweiler

Bei der Entstehung von Burnout spielen individuelle Faktoren eine große Rolle, weshalb die Analyse der Stressoren und der Ressourcen im Mittelpunkt der Behandlung steht. Zwar können antidepressive Medikamente die Therapie unterstützen, die Hauptsäule der Therapie muss jedoch eine intensive Psychotherapie sein.

Die Erarbeitung eines individuellen Krankheitsmodells ist die Basis der Behandlung, auf deren Grundlage die auf das Individuum abgestimmte, ganzheitliche Therapie aufgebaut wird. Auslösende und aufrechterhaltende Faktoren des Burnouts werden herausgearbeitet und konkrete gesundheitsfördernde Veränderungsstrategien erarbeitet und eingeübt.

Ein weiterer wichtiger Baustein stellt die Förderung von Ressourcen und Bewältigungsstrategien dar. So werden Elemente aus entspannungs- und achtsamkeitsorientierten Verfahren, Sport- und Bewegungsangeboten sowie Kreativtherapien in das individuelle Behandlungsprogramm integriert. So können Gedanken, Gefühle, der eigene Körper und gewisse Handlungen in ein gesundes Gleichgewicht zurück gebracht werden.

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Therapieform bei Burnout und Erschöpfungs­syndromen

Eine effiziente Behandlung von Burnout erfordert eine intensive und persönliche therapeutische Betreuung. So kann bestens auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen werden. Damit die Burnout-Therapie rasch und nachhaltig wirkt, müssen neben der psychotherapeutischen Behandlung weitere Behandlungsmodule eingesetzt werden. Unsere Klinik bedient sich dafür an einer Vielzahl moderner und wissenschaftlich gesicherter Methoden:

  • Einzelpsychotherapie – nach verhaltenstherapeutischem, tiefenpsychologisch fundiertem oder systemischem Ansatz
  • Gruppenpsychotherapie mit lösungs- und prozessorientiertem Ansatz
  • Störungsspezifische Gruppentherapien
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsgruppen (z.B. Naturachtsamkeit, Progressive Muskelrelaxation, Yoga u.a.)

Anzeichen & Symptome bei Burnout

Burnout wird als Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung beschrieben. Einfachste Aufgaben werden zur Last. Eine Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit, die über Tage, Wochen und Monate besteht und in dauerhafte Energielosigkeit, Reizbarkeit und Unruhe, Schlafstörungen und sozialen Rückzug mündet.

Viele Betroffene berichten von einem abnehmenden Selbstwert und einem verringerten Selbstwirksamkeitsgefühl, auch wegen der abnehmenden Leistungsfähigkeit und dem Unvermögen, sich wie gewohnt konzentrieren zu können.

Häufig werden körperliche Überlastungssymptome wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Tinnitus oder Magen-Darm-Probleme beobachtet. Einige Betroffene beschreiben auch körperliche Erschöpfungszustände, die an eine Erkältung oder Grippe erinnern.

Diagnose bei Burnout

Als Burnout bezeichnet man Erschöpfungssyndrome, die vor allem bei Menschen auftreten, die sehr engagiert sind und unter hohem Druck stehen. In der aktuellen Klassifikation der WHO (ICD 10) gilt Burnout aber (noch) nicht als eigenständige Erkrankung; stattdessen spricht die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (DGPPN) von einem „Risikozustand in Folge einer langfristigen Arbeitsüberforderung“. Der Betroffene ist somit in einem geschwächten psychischen und physischen Zustand, in dem ein erhöhtes Risiko besteht, längerfristig an Depression oder auch Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken.

Auswirkungen von Burnout

Menschen, die an einem Burnout leiden, haben in der Regel nicht nur mit den Problemen im beruflichen Kontext, sondern auch im privaten Bereich zu kämpfen. Die Lebensqualität wird hierdurch vor allem bei einem längeren Krankheitsverlauf erheblich beeinträchtigt. Auch Familienmitglieder und andere Mitmenschen können darunter leiden. So werden Betroffene häufig als abweisend, gefühlskalt, weniger empathisch, zynisch sowie teilweise ärgerlich und leicht reizbar wahrgenommen. Nicht selten ziehen sie sich immer weiter aus den Beziehungen zurück.

Um Mitmenschen dabei zu helfen, die notwendige Behandlung zu bekommen, kann es hilfreich sein, sie einfühlsam auf die wahrgenommenen Veränderungen anzusprechen und sie dabei zu unterstützen, fachliche Hilfe zu erhalten und anzunehmen.

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