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Psychotische Depression

Erhalten Sie hier einen Überblick über die Symptome, Behandlung und Therapiemöglichkeiten in der Klinik Friedenweiler von psychotischer Depression.

Die psychotische Depression gehört zu den schwersten und gefährlichsten Verlaufsformen der Depression. Neben den Symptomen einer schweren Depression kommt es bei einer psychotischen Depression zu Stimmungskongruenten, d.h. zur Stimmung der Depression passende wahnhaften Symptomen. Klassische Inhalte sind zum Beispiel unrealistische Verarmungs-, Schuld- oder Versündigungsideen, nihilistischer Wahn (Verneinung alles Positiven) oder hypochondrische Inhalte (Überzeugung, körperlich erkrankt zu sein). Das wahnhafte Erleben zeichnet sich durch den fehlenden Realitätsbezug und durch die Unkorrigierbarkeit aus. Auch Fehlwahrnehmungen, wie beispielsweise das Hören von Stimmen, können auftreten.

Bei psychotischen Depressionen ist eine sofortige und fachärztliche Behandlung unabdingbar. Gerade bei wahnhaftem Schulderleben entsteht ein massiver Leidensdruck, der mit einem hohen Risiko an Suizidhandlungen einhergeht. Hier ist eine sofortige Behandlung und Stabilisierung und in der Regel auch eine medikamentöse Therapie erforderlich. Bei psychotischen Depressionen ist der Raum rationalen Denkens bei den Betroffenen meist reduziert, sodass Angehörige zum Schutz des Patienten auch bei der Suche nach therapeutischen Angeboten mithelfen sollen und müssen.

Behandlung in der Klinik Friedenweiler

Die psychotische Depression bedarf aufgrund der Gefährdungsmomente einer besonders intensiven und personalintensiven Behandlung. Hier werden mehrfach täglich pflegerische und ärztliche Kontakte, Maßnahmen zur Reizabschirmung und die Aufnahme einer therapeutischen Beziehung benötigt. Mit Medikamenten können in der ersten Phase der Behandlung der Leidensdruck reduziert, massives Grübeln verringert und Schlafstörungen gebessert werden. Nach der ersten Stabilisierungsphase kommt die psychotherapeutische Behandlung zunächst im einzeltherapeutischen Setting und mit kurzen Therapie-Einheiten zum Tragen. Gruppentherapien werden erst nach deutlicher Besserung der psychotischen Symptomatik eingesetzt. Psychoedukative Ansätze spielen eine große Rolle, hier erarbeitet der Patient unter therapeutischer Begleitung sein individuelles Modell, wie die Erkrankung entstanden ist, welchen Stressoren und Risikofaktoren er ausgesetzt ist und welche Möglichkeiten zum Schutz und zur Verhinderung von Rückfällen bestehen. Bei allen ergänzenden Therapieverfahren, die im Verlauf der Behandlung eingesetzt werden, wird dem Schweregrad der Erkrankung und den Besonderheiten der psychotischen Depression Rechnung getragen. Auch hier gilt, dass bei einer konsequenten Behandlung eine rasche und zuverlässige Besserung erreicht werden kann.

Lassen Sie sich von unserem Fachpersonal persönlich beraten, fordern Sie Infomaterial an oder senden Sie uns sonstige Anliegen.

Therapiemöglichkeiten psychotischer Depressionen

  • Zu Beginn der Behandlung:
    • internistische und psychosomatische Untersuchungen und Mitbehandlungen durch hausinterne Fachärzte
    • mehrfach täglich pflegerische und ergotherapeutische Kontakte
    • je nach Schweregrad tägliche ärztliche Visite
    • ausführliche medikamentöse Beratung und Behandlung
    • pflegerische Unterstützung zur Wiedererlangung von Tagesstruktur und Autonomie
    • psychotherapeutische Kurzeinheiten mit supportivem und psychoedukativem Schwerpunkt
    • Körpertherapie im einzeltherapeutischen Setting

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