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Substanzeninduzierte Depression

Erhalten Sie hier einen Überblick über die Symptome, Behandlung und Therapiemöglichkeiten in der Klinik Friedenweiler von substanzinduzierter Depression.

Depressive Verstimmungen oder depressive Syndrome können auch im Zusammenhang mit Medikamenten (z.B. Opiaten, β-Blocker, Antibiotika, Interferonen, Virustatika, Tuberkulosstatika, Cortison, gewissen Neuroleptika) oder Suchtmittelkonsum (z.B. Alkobhol, Cannabis, Halluzinogene) entstehen. Die Symptome sind mit einer klassischen Depression vergleichbar, es entsteht eine anhaltende Traurigkeit und Leere, das Sozialleben ist eingeschränkt, Hobbies werden nicht mehr ausgeübt, der Antrieb ist reduziert. Die Entstehung des depressiven Syndroms beruht hierbei nicht nur auf den Folgen des Substanzenkonsums auf das berufliche, soziale und partnerschaftliche Leben (wie beispielsweise bei einer Medikamenten-, Alkohol- oder Drogensucht). Es entstehen auch Veränderungen im Gehirnstoffwechsel, die das psychische Befinden des Patienten anhaltend und nachhaltig beeinträchtigen.

Therapiemöglichkeiten einer substanz­induzierten Depression

In der Klinik Friedenweiler kommen modernste Techniken und Methoden zur individuellen Behandlung der substanz-induzierten Depression zum Einsatz.

Die psychotherapeutische Einzel- und Gruppentherapie mit Elementen der Suchttherapie ist die Hauptbehandlungssäule in der störungsspezifischen Therapie der Depression. Eingesetzt werden Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie, der interpersonellen Psychotherapie, der Tiefenpsychologie und der systemischen Psychotherapie.

Die Psychotherapie wird ergänzt durch eine Vielzahl von Therapieverfahren, die nach Ihren Bedürfnissen und Wünschen zusammengestellt werden können und deren Wirksamkeit bei der Depressionsbehandlung belegt ist. Hierzu gehören unter anderem Achtsamkeitsverfahren, meditative Übungen und Yoga sowie diverse Körper- und Kreativtherapien.

  • intensive, individuelle und depressions-störungsspezifische und suchthterapeutische Psychotherapie im Einzel- (2-4/Woche) und Gruppensetting 4-8/Woche):
    • kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
    • interpersonelle Psychotherapie (IPT)
    • systemische Psychotherapie
    • tiefenpsychologische Psychotherapie (TP)
    • Psychoedukationsgruppen (Depression, ggf. Sucht und Abstinenzförderung)
  • internistische und psychosomatische Untersuchungen und Mitbehandlungen durch hausinterne Fachärzte
  • fachärztliche Visiten mind. 2/Woche
  • ausführliche medikamentöse Beratung und Behandlung
  • Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson & gelenkte Imagination, Atemkörpertherapie und Yoga
  • Akupunktur
  • Achtsamkeitstraining & Naturachtsamkeitstraining
  • therapeutisches Bogenschießen und therapeutisches Boxen
  • Körpertherapie im einzel- und gruppentherapeutischen Setting
  • Nordic Walking
  • Kreativ- und Kunsttherapie
  • Musiktherapie
  • pflegerische Unterstützung zur Wiedererlangung von Tagesstruktur und Autonomie
  • Angehörigengespräche und systemische Beratung

Behandlung in der Klinik Friedenweiler

Die Behandlung einer substanzinduzierten Depression muss deshalb nicht nur die klassischen Elemente der Depressionsbehandlung beinhalten, sie bedarf auch einer sorgfältigen Analyse der depressions(mit)verursachenden Substanzen. Wenn keine Abstinenz erreicht werden kann (wie zum Beispiel bei lebenswichtigen Medikamenten), müssen effektive Strategien im Umgang mit der Medikation oder auch eine Umstellung erfolgen. Ggf. müssen suchttherapeutische Maßnahmen und Strategien gemeinsam mit dem Patienten erarbeitet werden, um so einen Transfer in den Alltag zu ermöglichen.

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