Selbsttest PTBS

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Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung?

Die posttraumatische Belastungsstörung ist die Reaktion eines Menschen auf ein stark belastendes Ereignis oder eine Situation von katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem Menschen eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Als Auslöser sind zum Beispiel schwere Unfälle, Erkrankungen oder auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt und Erfahrungen von Verlust- und Vernachlässigung bezeichnet. Die Folgen des Traumas können tiefe Spuren bei den Betroffenen hinterlassen und auch noch Jahre später zu großem Leid führen. Das Krankheitsbild einer PTBS ist komplex und vielschichtig.

Symptome

Wesentliche Merkmale des Störungsbildes sind der Autonomieverlust durch das traumatische Ereignis und die damit einhergehende tiefgehende Verunsicherung. Kernsymptome der PTBS sind ungewollte und belastende Erinnerungen an das traumatische Erleben, Gedächtnisstörungen, Wiederhallerinnerungen und Gefühle wie Wut, Trauer, Hilflosigkeit sowie emotionale Taubheit.

Wann spricht man von einer "komplexen" posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS)?

Bei anhaltenden Traumata (zum Beispiel bei schwerem und wiederholtem Kindesmissbrauch) kommt es zu Störungsbildern, die über die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung hinausgehen und die erkennbar eine Veränderung der Persönlichkeit mit sich bringen. Dieses Krankheitsbild wird als komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) beschrieben und abgegrenzt.

Bei der kPTBS leiden die Betroffenen unter einer tiefgreifenden Bindungsstörung als Folge der oft frühen und anhaltenden Traumata und fehlendem Vertrauen. Es kommt zu ausgeprägten Beeinträchtigungen des Sicherheitsgefühls und Vertrauens, von Denken und Emotionen sowie der Beziehungsgestaltung.

Eine kPTBS kann erst ab einem Krankheitsverlauf von über 2 Jahren diagnostiziert werden.

Selbsttest PTBS

Mit Hilfe dieses Tests können Sie eine Einschätzung vornehmen, ob Sie unter Symptomen von PTBS leiden. Bitte beachten Sie, dass ein Test niemals das diagnostische Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten ersetzen kann.

Häufig gestellte Fragen

Die psychotherapeutische Einzel- und Gruppentherapie ist die Hauptbehandlungssäule in der störungsspezifischen Therapie der Traumafolgestörungen. Eingesetzt wird insbesondere EMDR, aber auch Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie, der interpersonellen Psychotherapie, der Tiefenpsychologie und der systemischen Psychotherapie.

Die Psychotherapie wird ergänzt durch eine Vielzahl von Therapieverfahren, deren Wirksamkeit bei der Behandlung von Traumafolgestörungen belegt ist und die nach Ihren Bedürfnissen und Wünschen zusammengestellt werden können. Hierzu gehören unter anderem Achtsamkeitsverfahren, meditative Übungen und Yoga sowie diverse Körper- und Kreativtherapien.

Menschen mit einer Traumafolgestörung haben in der Regel einen hohen Leidensdruck, der sie in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt. Es besteht ein tiefgreifendes Gefühl der Unsicherheit, ein Verlust des Glaubens in die Richtigkeit und Gerechtigkeit der Welt. Viele Menschen leiden nach Traumata unter Schuldgefühlen. Der Autonomieverlust setzt sich fort, wenn Intrusionen und Flashbacks das Leben dominieren und dissoziative Symptome nicht kontrolliert werden können. Die Qualität zwischenmenschlicher und partnerschaftlicher Beziehungen wird beeinträchtigt, es kommt zu Vermeidungsverhalten um Triggersituationen (Momente, die Erinnerungen an das Trauma auslösen) zu verhindern.  Nicht selten kommt es zu Problemen am Arbeitsplatz wegen verminderter Leistung und gehäufter Krankheitsausfälle sowie sozialem Rückzug bis zum Abbruch von Kontakten.

  • Dissoziative Störung
  • Anpassungsstörung
  • Anhaltende Trauerstörung
  • Akute Belastungsstörung

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