Emotionsfokussierte Psychotherapie Mini-Intro Therapien Emotionsfokussierte Psychotherapie Behandlung in der Klinik Friedenweiler

Emotionsfokussierte Psychotherapie

Erhalten Sie hier einen Überblick über die Entstehung und die Anwendungsgebiete der emotionsfokussierten Psychotherapie in der Klinik Friedenweiler.

Was ist emotionsfokussierte Psychotherapie?

Die Emotionsfokussierte Psychotherapie (EFT) ist ein Verfahren, welches den Fokus auf die Wahrnehmung, Exploration, Hinterfragung, Akzeptanz und Bewältigung, aber auch Veränderung der eigenen Gefühle setzt.

Bei praktisch allen psychischen Störungen spielen Gefühle eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Bewältigung der Erkrankung. Die Emotionsfokussierte Therapie hilft, Gefühle besser zu erkennen, einzuordnen, ihnen bewusst eine Bedeutung zu verleihen und sie bewusst zu verändern, wenn sie nicht hilfreich oder gar störend sind. So kann dysfunktionales emotionales Erleben bewußt und gezielt angepasst werden.

Emotionsfokussierte Psychotherapie geht davon aus, dass Emotionen aktiv für Veränderungen auch auf der Ebene der Gedanken und des Verhaltens genutzt werden können. Im Zentrum der Therapie steht somit die Arbeit an Gefühlen durch Gefühle. Ziel sind oft tiefgehende Emotionen wie Angst, Scham oder Traurigkeit, die durch positive Emotionen wie Mitgefühl, berechtigte Traurigkeit oder ermächtigende Wut neu interpretiert und gewandelt werden können.

Dabei steuert der Psychotherapeut den Patienten hierbei nicht gerichtet in ein anderes emotionales Erleben oder andere Überzeugung. Er begleitet ihn vielmehr auf seinem Weg zu einer selbständigen Veränderung seiner Bewertungen und seines Erlebens.

Lassen Sie sich von unserem Fachpersonal persönlich beraten, fordern Sie Infomaterial an oder senden Sie uns sonstige Anliegen.

Anwendungsmöglichkeiten der emotionsfokussierten Psychotherapie

Entstehung der emotionsfokussierten Psychotherapie

Prinzipiell ist die Arbeit an Gefühlen Bestandteil einer jeden Psychotherapie. Bei der Emotionsfokussierte Psychotherapie liegt (zum Beispiel im Gegensatz zur Kognitiven Verhaltenstherapie) gerade auf der Erkennung, Einordnung, Bewertung, Akzeptanz, aber auch Veränderung von Emotionen. Die Emotionsfokussierte Psychotherapie entstand in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts In Kanada und basiert theoretisch einer klinischen Emotionstheorie, aus der sich Modelle zu Veränderung dieser Emotionen ableiten lassen.

Die Emotionsfokussierte Therapie ist ein prozessorientiertes Verfahren, d.h. die Psychotherapeuten arbeiten punktuell und Sitzung für Sitzung mit dem emotionalen Erleben der Patienten, wobei Behandlungsmanuale einen formalen Rahmen für die therapeutischen Abschnitte vorgeben. Der Patient wird befähigt, verschiedene Typen emotionalen Erlebens zu unterscheiden.

Besonderen Stellenwert hat die Unterscheidung in primäre (ursprüngliche) und sekundäre (später entstandene) sowie adaptive (hilfreiche) und maladaptive (ungünstige) Emotionen. Durch Emotionsfokussierten Therapie wird Patienten ermöglicht, einen günstigeren Zugang zu ihren schmerzhaften und belastenden Emotionen zu finden, und diese durch positivere, lebendigere und stärkende Emotionen zu ersetzen.

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