Aufnahmevoraussetzungen und erste Schritte zur Aufnahme
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Aufnahme - Ihr Weg in unsere Klinik

VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE AUFNAHME IN DER KLINIK FRIEDENWEILER

WIE ERFOLGT EINE STATIONÄRE AUFNAHME?

Die Privatklinik Friedenweiler ist ein Akutkrankenhaus im Sinne des § 107 (1) SGB V und führt ausschließlich Krankenhausbehandlungen im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie durch.

Eine Akutaufnahme ist im Notfall zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. 

Aufgenommen werden Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler. Auch Kassenpatienten können mit vorheriger Zusage ihrer Krankenkasse aufgenommen werden. Gerne beraten wir Sie rund um die Uhr hinsichtlich der notwendigen Schritte. Ein entsprechendes, unverbindliches E-Mail Informationspaket oder einen unverbindlichen Rückruf können Sie hier anfordern.

Die Klinikeinweisung erfolgt auf Veranlassung eines niedergelassenen Arztes. Grundsätzlich gilt für jede Leistungserstattung von Kostenträgern das Gebot der medizinischen Notwendigkeit der Behandlung, die durch einen ambulanten Arzt attestiert werden muss. Prinzipiell muss bei elektiven, also planbaren Behandlungen eine Kostenübernahme bei der privaten Krankenkasse oder Beihilfestellen beantragt werden. Wenn Gefährdungsaspekte bestehen oder eine fachärztliche attestierte Akuität, also Dringlichkeit der stationären Behandlung besteht, wird lediglich ein fachärztliches Attest zur stationären Krankenhausbehandlung benötigt. Selbstzahler können selbstverständlich direkt aufgenommen werden.
Gesetzlich Versicherte benötigen neben diesem Einweisungsdokument vom behandelnden Arzt vorab noch eine Zusage der entsprechenden Krankenkasse. Gerne berät Sie unser Aufnahmemanagement hinsichtlich der notwendigen Schritte. Ein entsprechendes, unverbindliches E-Mail Informationspaket oder einen unverbindlichen Rückruf können Sie hier anfordern.

WIE SIEHT EINE KOSTENÜBERNAHME AUS?

Kostenübernahme für privat Versicherte und Beihilfeberechtigte

In der Klinik Friedenweiler werden privat versicherte und beihilfeberechtigte Patienten, gesetzlich versicherte Patienten und Selbstzahler behandelt.
Gerne beraten wir Sie vor Aufnahme zu den Kostenerstattungsverfahren.

Private Krankenversicherungen (PKV) als Kostenträger

Um eine Kostenübernahme durch eine private Krankenversicherung oder die staatliche Beihilfe zu erreichen, ist die medizinische Notwendigkeit einer (akuten) stationären Krankenhauseinweisung möglichst durch einen Facharzt der Bereiche Psychiatrie, Psychosomatik oder Psychotherapie, Nervenheilkunde oder Neurologie.

Bei Akuteinweisungen (zum Beispiel bei Gefährdungsaspekten) kann eine Direktaufnahme erfolgen, wir kümmern uns dann am Tag der Aufnahme um die Kostenübernahme.

Bei geplanten und längerfristigen Aufenthalten muss eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse eingeholt werden, hierzu benötigen Sie in der Regel eine ausführlichere Stellungnahme Ihres ambulant behandelnden Arztes (und ggf. auch Psychologen).

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Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV)  als Kostenträger

Prinzipiell können sich auch gesetzliche Krankenkassen an den Behandlungskosten in einer Privatklinik beteiligen. Die Erfolgschancen richten sich nach der Komplexität des Erkrankungsbildes und Art und Umfang der ambulant erfolgten Behandlungsversuche. Auch gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen bezüglich der Bereitschaft, die Erstattungsfähigkeit im Einzelfall medizinisch prüfen zu lassen.

Die GKV erstatten nur die Kosten, welche bei einer vergleichbaren Behandlung in der nächstgelegenen regelversorgenden Klinik entstanden wären. Die Tagessätze dieser öffentlichen Krankenhäuser variieren erheblich (ca. 230 bis 330 € täglich). Der Tagessatz der psychiatrischen Klinik am Universitätsklinikum Freiburg beträgt beispielsweise 279 €. Die Differenz der erstatteten Kosten zum Tagessatz der Klinik Friedenweiler, welcher 319,40 € beträgt, muss von dem Patienten selbst beglichen werden. Für weitere Leistungen können auch private Zusatzversicherungen aufkommen, Krankentage­geldversicherungen können ebenfalls die Zuzahlungsplicht reduzierten, sodass bei vielen gesetzlich versicherten Patienten nur geringe oder keine Zuzahlungen entstehen. Gerne beraten wir Sie diesbezüglich.

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Beantragung Kostenübernahme bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Die Kostenübernahme bei einer GKV sollte prinzipiell vor Aufnahme in eine Privatklinik erfolgen. Von einer Aufnahme ohne schriftliche Kostenübernahme von Seiten der GKV wird explizit abgeraten. Die Beantragung einer Einzelfallprüfung bei der GKV erfordert folgendes Vorgehen:

  • Der ambulant behandelnde Facharzt (Facharzt für Psychiatrie, Nervenheilkunde,  psychosomatische Medizin, Psychotherapie oder Neurologie) stellt eine Krankenhauseinweisung (Verordnung einer Krankenhausbehandlung) aus, welche die Diagnose einer psychischen Erkrankung Erkrankung im Sinne der ICD-10 beinhaltet. Darüber hinaus sollte ein fachärztliches Schreiben beigelegt werden, aus welchem die bislang erfolgten Behandlungsversuche hervorgehen sowie eine Begründung, warum die ambulante Behandlung nicht mehr ausreichend erscheint (Ausschöpfung ambulanter Behandlungsmöglichkeiten, kein Ansprechen auf Medikation oder Psychotherapie, Schweregrad der Erkrankung, Gefährdungsaspekte, erforderliche Distanzierung von häuslichem oder beruflichem Umfeld). Die Privatklinik, in welcher die Behandlung erfolgen soll, sollte namentlich aufgeführt werden.
  • Wenn eine ambulante Psychotherapie erfolgt ist es hilfreich, eine kurze Stellungnahme von dem ambulanten Psychotherapeuten zu erbeten, in welcher die stationäre Behandlung befürwortet und begründet wird.
  • Von Seiten des Patienten sollte ein formloses Schreiben aufgesetzt werden mit der Bitte um Einzelfallprüfung und Kostenerstattung für eine akutpsychiatrische Behandlung in der Wunschklinik mit der Nennung der persönlichen Motivation (beispielsweise der intensiven und störungsspezifischen Psychotherapie im stationären Setting).
  • Manche gesetzliche Krankenversicherer wünschen darüber hinaus einen Kostenvoranschlag von Seiten der Klinik. Diesen erstellen wir Ihnen gerne im Voraus, hierfür bitten wir um ein kurzes Telefonat, um uns ein differenziertes Bild von der Erkrankung zu machen, damit wir eine Einschätzung vornehmen können.

Wenn Sie eine private Zusatzversicherung  abgeschlossen haben und diese stationäre Krankenhaus­behandlung mit beinhaltet wird empfohlen, die private Zusatzversicherung ebenfalls im Vorfeld zu kontaktieren, um eine Kostenübernahme von Wahlleistungen zu erfragen.

Sobald eine Kostenübernahmeerklärung von Seiten der GKV vorliegt können wir Sie zeitnah aufnehmen!

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der notwendigen Schritte. Ein entsprechendes, unverbindliches E-Mail Informationspaket oder einen unverbindlichen Rückruf können Sie rund um die Uhr hier anfordern.

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