Tinnitus Klinik Friedenweiler
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Tinnitus Klinik

Chronischer Tinnitus – eine schwere Belastung

Die meisten Ohrgeräusche sind vorübergehend und harmlos, in vielen Fällen verschwindet ein kurzfristig aufgetretener Tinnitus wieder. Eine Klinik ist notwendig, wenn anhaltende Ohrgeräusche den Charakter einer Krankheit bekommen und zu einer schweren Belastung im täglichen Leben werden. Klassischerweise kommen dann weitere Probleme wie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen sowie Gedächtnisstörungen hinzu.

Einen Tinnitus zu heilen im Sinne eines chirurgischen Eingriffes oder einer Infusionsbehandlung ist bei chronischen Ohrgeräuschen meistens nicht möglich.

Tinnitus-Klinik

„Die Ruhe Friedenweilers hat mich zurückgeführt in ein Leben ohne Dauerlärm.”

Oliver K., Berlin

Ein Behandlungsschwerpunkt: die Gesprächstherapie

Viele Patienten mit länger anhaltenden Ohrgeräuschen werden zunächst überempfindlich und dann depressiv, schränken ihre sozialen Kontakte ein und verlieren ihr Selbstvertrauen.
Derzeit gibt es kein Medikament, das eine sofortige Linderung der Beschwerden garantiert, weder beim akuten noch beim chronischen Tinnitus. Unsere Klinik verfügt jedoch über ein Team, das die Auslöser sorgfältig analysiert und dem Betroffenen ermöglicht, seine Beschwerden anders zu bewerten. Dies führt zu einer deutlichen Minderung des Leidensdrucks. Eine tragende Rolle spielt hierbei eine intensive individuelle Gesprächstherapie. Um einen Tinnitus heilen zu können, müssen sowohl Arzt als auch Patient zunächst die Situation verstehen. Die Einzelpsychotherapie bietet dazu den notwendigen vertrauensvollen Rahmen.

Tinnitus behandeln – stationär oder ambulant?

Die meisten Formen von Ohrgeräuschen sind ohne ärztliche Behandlung rückläufig; auch hartnäckigere Ausprägungen bedürfen in der Regel keiner stationären Behandlung. Manche Menschen leiden jedoch unter erheblichen Schlafstörungen und einer Depression als Folge des Tinnitus. Unsere Klinik hilft insbesondere bei komplexeren Krankheitsbildern und hohem Leidensdruck. Dazu gehört ein Verlust an Lebensqualität, weil die Depression schwerer wiegt als die Einschränkungen durch den Tinnitus. Eine Klinik ist dann erforderlich, wenn die ambulanten Methoden ausgeschöpft sind und keine Besserung zu spüren ist. Der Patient ist dann nicht mehr in der Lage, den Teufelskreis aus Zukunftssorgen, zunehmenden Ohrgeräuschen und Niedergeschlagenheit zu durchbrechen.

Heilen durch ganzheitlichen Ansatz

  • Störungsspezifische Einzelpsychotherapie (2–4 Sitzungen pro Woche), verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch ausgerichtet auf die Besonderheiten des Tinnitus, klinikspezifischer Therapieplan
  • Situationsanalysen
  • Gruppentherapie (4-6 Sitzungen pro Woche)
  • Körpertherapie (Einzelkörpertherapie, Gruppenkörpertherapie, Ausdauersportarten wie Nordic Walking, therapeutisches Boxen, therapeutisches Bogenschießen, u.a.)
  • Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren
  • Yoga, PMR (progressive Muskelrelaxation)
  • Reizabschirmung bei schwerem Tinnitus: Klinik-Aufenthalt zur Reduktion von Stressoren
  • Kreative Therapien
  • Familien- und Paargespräche
  • Kontakt mit ambulanten Ärzten und Psychologen für die weitere Therapie des Tinnitus; unsere Klinik hilft bei der Koordination der Weiterbehandlung

In der Regel kann durch eine individuelle und intensive Behandlung eine deutliche Besserung der Ohrgeräusche und der Begleitsymptomatik erreicht werden, auch bei chronischem Tinnitus.

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