Burnout und Depressionen bei Ärzten || Klinik Friedenweiler
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Burnout und Depressionen bei Ärzten

Wir helfen Ihnen, wieder anderen helfen zu können!

Ärzte tragen eine große Verantwortung. Verbunden mit einem hohen Arbeitspensum und zunehmender administrativer Arbeit kann dies eine erhebliche Belastung für Körper und Seele darstellen. Ärzten fällt es meist schwer, sich selbst in Behandlung zu begeben, obwohl sie ein im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöhtes Risiko haben, an gewissen Störungen zu erkranken.

Die bei Ärzten am häufigsten vorkommenden psychischen Störungen sind depressive Syndrome und Abhängigkeitserkrankungen. Nach aktuellen Untersuchungen sind über die Hälfte der in Deutschland tätigen Ärzte burnoutgefährdet. Administrative Vorgaben wie Fallzahlen und die Verschiebung des Aufgabenbereiches weg von der ärztlichen Tätigkeit entfernt den Arzt von seinen ursprünglichen Berufszielen, und kann zu Entfremdung und Sinnkrisen führen. In der Folge können psychosomatische und affektive Störungen oder Angsterkrankungen auftreten. Alkohol oder für Ärzte leichter zugängliche Medikamente wie Sedativa werden eingesetzt, um Anspannung, Druck und Ängste zu reduzieren, und können in einen Missbrauch oder eine Abhängigkeit führen. Die eigene Expertise schützt hierbei weder vor einer Depression, noch einer Abhängigkeit, sondern erschwert im Gegenteil oftmals den Zugang zum therapeutischen Helfersystem.

Mich in Behandlung zu begeben hat mich viel Überwindung gekostet, doch es war die richtige Entscheidung. In dieser Klinik weiß das Personal auch mit denjenigen umzugehen, die wie ich weniger einsichtig sind. Meine Erwartungen an die Wirkung der Therapie wurden übertroffen!

Peter K. , Freiburg*

* Es handelt sich um eine fiktive Namensgebung.

Behandlungsmöglichkeiten

Deswegen ist es wichtig, sich bei einem stressigen Beruf, wie dem Arztberuf, zu entspannen, den Körper in den Ruhezustand zu fahren und mit sich selbst im Reinen zu sein. Das ganzheitliche Konzept, welches wir in der Klinik Friedenweiler anbieten, ermöglicht gestressten oder psychisch erkrankten Ärzten/innen diese Aspekte. In der Klinik Friedenweiler werden Behandlungsmöglichkeiten, wie die Tiefenpsychologie angeboten, bei der die Ursachen der psychischen Erkrankung erforscht werden und die Entstehungsgeschichte betrachtet wird. In der Verhaltenstherapie lernt der Patient Verhaltensstrukturen und Muster, mit denen er seine Probleme bewältigen kann. Bei der Psychosomatik wird die körperliche und seelische Verfassung der Patienten analysiert und soll sie sich selbst verstehen lassen. Des Weiteren bietet die Klinik Friedenweiler für Ärzte die EMDR Behandlung an, um belastende Erlebnisse zu überwinden. Sportangebote und Bewegungstherapien helfen dabei neue Kraft zu schöpfen und den Körper und Geist zu stärken.

Konzept der Klinik

Die Klinik Friedenweiler bietet Ärztinnen und Ärzten eine ganzheitliche Behandlung der individuellen Problematik an. Der Einklang zwischen dem Körper, den Emotionen, der Kognition und dem Handeln bildet das Grundkonzept der Klinik und der Therapie. Der Arzt als Patient wird als individuelle Person wahrgenommen, muss sich jedoch auch auf diesen Rollenwechseln einlassen können. Die fehlende Möglichkeit zu diesem Perspektivwechseln in einem klassischen Krankenhaussetting erschwert vielen Ärzten eine adäquate Behandlung anzunehmen, weshalb die Hauptbehandlungssäule in der Klinik Friedenweiler die Psychotherapie im einzeltherapeutischen Setting mit 2-4 Sitzungen pro Woche ist. Das Behandlungssetting ist besonders vertraulich, sodass Ärzte in einem sicheren Umfeld behandelt werden können.

Aufnahmevoraussetzungen

Die Privatklinik Friedenweiler bietet Ihnen als Arzt umfassende Behandlungen in den Bereichen der Psychothearpie, Psychiatrie und Psychosomatik an.In Krisensituation sowie bei Gefährdungsaspekten ist eine Akutaufnahme für privatversicherte Ärzte zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, hierfür muss lediglich eine fachärztliche Akuteinweisung vorliegen.

Für jede Leistungserstattung von Kostenträgern gilt das Gebot der medizinischen Erfordernis einer stationären Behandlung, was durch den ambulanten Kollegen attestiert werden muss. Bei planbaren Behandlungen muss die Kostenübernahme bei der jeweiligen Institution beantragt werden. Bei attestierter Dringlichkeit einer stationären Behandlung reicht ein fachärztliches Attest zur stationären Krankenhausbehandlung aus, und eine Aufnahme ist umgehend möglich.

Gesetzlich Versicherte benötigen prinzipiell eine schriftliche Kostenbewilligung der jeweiligen Krankenkasse. Selbstzahler können umgehend aufgenommen werden.

Unser Aufnahmemanagement berät Sie gerne bezüglich des erforderlichen Vorgehens!

Kostenübernahme

Bei privat versicherten Ärzten erfolgt die Kostenerstattung durch die private Krankenversicherung. Die Einweisung durch einen Facharzt aus den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Neurologie oder Nervenheilkunde ausgestellt muss bei planbaren Aufenthalten bei der Krankenkasse vor der Behandlung eingereicht, und eine Kostenübernahmeerklärung eingeholt werden. Eine Akuteinweisung kann zum Beispiel bei Eigengefährdungsaspekten erfolgen oder bei anderen Gründen, die eine vorausgehende Prüfung durch die Krankenkasse ausschliessen, ist mit fachärztlicher Akuteinweisung auch eine direkte Aufnahme möglich. Wir kümmern uns dann am Aufnahmetag um die Übernahme der Behandlungskosten.

Gesetzlich krankenversicherte Ärzte müssen grundsätzlich die Kostenübernahme von der Krankenkasse vor ihrem Aufenthalt beantragen. Dazu wird in der Regel eine ausführlichere Stellungnahme des ambulant behandelnden Kollegen benötigt. Gesetzliche Krankenkassen können im Sinne von Individualentscheidungen die Behandlung in einer Privatklinik erstatten, meist wird hierzu der Tagessatz der der nächstgelegenen regelversorgenden Klinik als Bemessungsgrundlage herangezogen. Dieser Satz kann von Krankenhaus zu Krankenhaus stark variieren, die Differenz des erstatteten Betrages zum Tagessatz der Klinik muss der gesetzlich versicherte Patient selbst tragen. Faktoren, welche den Entscheid zur Bewilligung beeinflussen können, sind die Komplexität des vorliegenden Krankheitsbildes, Art und Umfang der bisher ambulant erfolgten Behandlungen, und Verfügbarkeit adäquater Therapieplätze in regelversorgenden Kliniken. Insbesondere bei der störungsspezifischen Psychotherapie im stationären Setting gibt es regelmäßig Versorgungsengpäße und Lücken.

Gerne beraten wir Sie diesbezüglich und beantworten Ihre Fragen.

Wir helfen Ihnen bei Ihrer Genesung

Sie sind beruflich überlastet und können in Ihrem Privatleben nicht mehr abschalten?

Respektieren Sie Ihre eigenen Belastungsgrenzen. Als Arzt benötigen Sie ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit sowie eine Balance zwischen Körper und Geist. Wenn Sie sich trotz Ruhezeiten nicht mehr erholen können, prüfen Sie ob ein Burnout- und/oder depressives Syndrom vorliegt. Wenn Ihre eigenen Ressourcen erschöpft sind, kann Sie die Klinik Friedenweiler durch das ganzheitliche Therapiekonzept unterstützen, welches neben der intensiven Psychotherapie auch Entspannungs- und Achtsamkeitsverfahren, Körpertherapien und kreative Therapien beinhaltet. In der Behandlung werden systemische wie individuelle Belastungsfaktoren untersucht, eigene Verhaltensmuster hinterfragt, und alternative Verhaltensweisen erarbeitet und ausprobiert, und somit die Rekonvaleszenzphase eingeleitet.

Sie fühlen sich den strengen Arbeitsbedingungen, Überstunden und der zu hohen Verantwortung nicht gewachsen?

Hohe Anforderungen an den Arzt von außen, aber auch die eigenen Ansprüche können längerfristig zur Überbeanspruchung führen. Krankheitsbilder wie Burnout oder Depression treten deshalb bei Menschen in heilenden Berufen überproportional häufig auf. Sie erhalten professionelle Unterstützung auf Ihrem individuellen Weg zur Genesung.

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