Essstörung behandeln | Klinik Friedenweiler
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Essstörung Klinik

Heilung braucht Vertrauen

Heimlichkeiten, Vertuschen des Problems und gestörte Kontakte im Familien- und Freundeskreis: Eine Essstörung beeinträchtigt die Lebensqualität massiv. Doch Hilfe in einer Klinik oder bei einem ambulanten Therapeuten suchen nur wenige Betroffene, denn sie schämen sich für ihre Erkrankung. Ohne Therapie leiden sie dann oft ein Leben lang und können an den körperlichen Begleiterscheinungen sogar sterben. Eine gezielte und wirksame Behandlung ist daher dringend notwendig.

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Welche Formen der Essstörung gibt es?

Erkrankungen, die mit einer Störung des Essverhaltens zusammenhängen, haben viele Gesichter. Für eine gezielte Behandlung finden wir zunächst den genauen Typus heraus.

Diese treten am häufigsten auf

  • Anorexia Nervosa (Magersucht)
  • Bulimia Nervosa (Anfälle von Heißhunger)
  • Adipositas (Fettleibigkeit)
  • Störung mit oder ohne Binge-Eating (Fressattacken)

Bulimie

Fressattacken, begleitet von einer andauernden Furcht, zu „fett“ zu sein und immer dicker zu werden – das ist der Teufelskreis einer Bulimie. Nach einem Essanfall folgen verzweifelte Versuche, der Gewichtszunahme entgegenzusteuern. Und da ist jedes Mittel recht: selbstprovoziertes Erbrechen, die Benutzung von Abführmitteln, zeitweise Hungerperioden oder die Verwendung von Medikamenten zum Appetitzügeln. Kurz gesagt, der Verlust der Impulskontrolle ist kennzeichnend für eine Bulimie. Unsere Klinik verfügt über ein erfahrenes Team, das neben der Verhaltensanalyse auch Essprotokolle und Essverträge einsetzt. Im Mittelpunkt stehen aber die psychotherapeutische Arbeit und die Arbeit am Selbstwertgefühl.

Untergewicht und BMI

Ob das Gewicht sich in einem kritischen Bereich befindet, kann anhand des Body Mass Indexes (BMI) festgestellt werden. Unter einem Wert von 17,5 spricht man von einem Untergewicht, bewegt es sich unter 15, ist eine stationäre Behandlung dringend notwendig. Die Therapeuten müssen dann täglich und intensiv mit dem Betroffenen arbeiten. Denn er führt seine gefährliche Gewichtsabnahme willentlich herbei, da seine Selbstwahrnehmung ihm sagt: „Du bist zu fett!“. Ein Phänomen, das Fachleute als Körperschemastörung bezeichnen.

Gerade bei anorektischen Patienten ist die uneingeschränkte Kontrolle über den eigenen Körper zentrales Thema und somit ganz typisch für diese Art der Essstörung. Deshalb werden nur gemeinsam gewollte Therapiewege umgesetzt. Durch Essprotokolle lernen Patient/in und Therapeut/in die Problematik besser kennen und vereinbaren gemeinsame Ziele. Diese werden in einem Essvertrag niedergeschrieben und dann eingeübt. Weitere Therapiebausteine sind Achtsamkeit, Entspannung und Körpererfahrung bei einer Essstörung. In unserer Klinik arbeiten wir mit dem Patienten zudem nachhaltig an dessen Selbstwert. Denn ein Mensch, der weiß, wie wertvoll er ist, kann sich Fehler eingestehen.

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Geschlecht

Gewicht in kg

Größe in cm

  • Störungsspezifische Einzelpsychotherapie (2–4 Sitzungen pro Woche), verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch ausgerichtet auf die Besonderheiten des Tinnitus, klinikspezifischer Therapieplan
  • Situationsanalysen
  • Gruppentherapie (4-6 Sitzungen pro Woche)
  • Körpertherapie (Einzelkörpertherapie, Gruppenkörpertherapie, Ausdauersportarten wie Nordic Walking, therapeutisches Boxen, therapeutisches Bogenschießen, u.a.)
  • Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren
  • Yoga, PMR (progressive Muskelrelaxation)
  • Reizabschirmung bei schwerem Tinnitus: Klinik-Aufenthalt zur Reduktion von Stressoren
  • Kreative Therapien
  • Familien- und Paargespräche
  • Kontakt mit ambulanten Ärzten und Psychologen für die weitere Therapie des Tinnitus; unsere Klinik hilft bei der Koordination der Weiterbehandlung

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